Wissenschaftlich-technische Arbeiten zur Analyse und zum Entwurf einer Datenbankstruktur zum Thema „Verrechnungskonten“ für AeroMar (Miracle)
Mehr erfahren ↗Betriebliche Anwendungen · Finanzprozesse
Von der erbrachten Leistung zur beglichenen Rechnung.
I.W.A. entwickelte für AeroMar IMS, ein System für Rechnungen und die Abrechnung mit Kunden auf Miracle16. Es verband Leistungsdaten, Rechnungen, Bankbelege und Zahlungen unter Berücksichtigung von Währungen und individuellen Kundenkonditionen.
Aus der Unternehmensgeschichte

01
Aufgabe
Eine Leistung zu erbringen, eine Rechnung auszustellen und eine Zahlung zu erhalten sind unterschiedliche Vorgänge. Zahlungen konnten im Voraus eingehen, nur einen Teil einer Forderung decken oder eine Währungsumrechnung erfordern. Jeder Betrag musste mit Kunde, Leistung und Beleg verbunden bleiben, damit nachfolgende Schritte auf bereits erfassten Angaben aufbauen konnten.
02
Unser Beitrag
I.W.A. entwarf und implementierte das Anwendungssystem auf der eigenen Plattform Miracle16. Die Arbeit umfasste Datenstrukturen, das Zusammenwirken der Anwendungen, Berechnungsregeln, Eingabeformulare und Benutzerunterlagen. 1999 erhielt AeroMar eine nicht ausschließliche Lizenz für Miracle.
03
Lösung
IMS — Invoice-Mutual Settlement — verband Stammdatenverwaltung, Belegverarbeitung und Auswertung. Stammdaten beschrieben Kunden, Bankverbindungen, Währungen, Vorgänge und Abrechnungsbedingungen. Arbeitsanwendungen erstellten Ausgangsdaten, Rechnungen, Zahlungszuordnungen, steuerliche Rechnungsbelege und das Verkaufsbuch. Vorgesehen war die Datenaufbereitung für SunSystems über ein Exportjournal und eine externe Datei. Das System verknüpfte zwei Abläufe: die Erfassung gelieferter Waren und erbrachter Leistungen sowie Zahlungseingänge anhand von Bankbelegen.
05
Kontrolle der Belegverarbeitung
Kontrollen betrafen auch die Abfolge der Belegverarbeitung. Ausgangsbeträge wurden mit Schutz vor erneuter Verwendung in einer anderen Rechnung übernommen. Der abschließende Ausdruck sperrte die Rechnung für Änderungen; ein Probedruck ohne Registrierung ließ die Bearbeitung weiterhin zu. Die Zahlungszuordnung unterschied unbezahlte, teilweise und vollständig beglichene Rechnungen. Diese fachlichen Regeln beschrieben den Lebenszyklus eines Belegs: wann eine Aktion zulässig war und wie ihr Ergebnis weiterverwendet wurde.
06
Konfigurierbare Berechnungen
Berechnungsparameter wirkten auf mehreren Ebenen. Kunden und ihre Untergruppen konnten eigene Währungen, Zeiträume und Aufschläge haben. Zusätzliche Beträge wurden durch Algorithmen berechnet, die laut Benutzerhandbuch von Fachkräften des Unternehmens geändert werden konnten. Buchungsregeln besaßen Gültigkeitszeiträume; die Wahl der Regel für einen steuerlichen Rechnungsbeleg hing daher vom Datum ab. IMS bewahrte Beträge zusammen mit den Bedingungen ihrer Verarbeitung.
07
Ergebnis
Entwickelt wurden IMS-Anwendungen und ausführliche Anleitungen zur Leistungserfassung, Rechnungserstellung, Zahlungszuordnung und Verarbeitung von Vorschüssen. Erhaltene Bildschirmabbildungen zeigen die Bedienoberfläche und ihre Verbindung zu Miracle. Vorschläge zur Weiterentwicklung des Finanzmanagers lagen gesondert vor; sie werden hier nicht als bestätigte Funktionen aufgeführt.
08
Historische Einordnung
Die Bedeutung des Projekts Ende der 1990er-Jahre liegt darin, eine eigene Komponentenplattform auf einen konkreten Finanzprozess anzuwenden. Wesentlich waren das Zusammenspiel der Anwendungen, Hinweise auf Änderungen gemeinsamer Daten und geregelte Zustandswechsel von Belegen. Datenbanken unterstützten bereits damals Mehrbenutzerzugriffe; die ingenieurtechnische Aufgabe von IMS bestand darin, Unternehmensregeln abzubilden und ihre Anwendung verständlich zu machen.
Benutzeroberfläche
Aus den Unternehmensunterlagen
Materialien
Projekt in der Chronik
Verkauf einer nicht ausschließlichen Lizenz zur Nutzung des Computerprogramms (Miracle — ЗАО АэроМар)
Mehr erfahren ↗Beginnen wir mit Ihrer Aufgabe
