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Anwendungssysteme · Druckproduktion

Eine Verpackungsauflage planen

Entwurf einer Produktionssteuerung für Verpackungen / 2005 · Betriebsanalyse und technische Spezifikation

Der Kunde bestellt eine Menge Faltschachteln zu einem Liefertermin. Für die Fertigung bedeutet derselbe Auftrag Kartonbogen, Rüstzeiten und Maschinenstunden an mehreren Arbeitsplätzen. I.V.A. entwarf eine Lösung, die beide Sichtweisen über einen Arbeitsplan und einen gemeinsamen Fertigungsplan verbindet.

Aus der Unternehmensgeschichte

AuftragArbeitsplanFertigungsplan
Faltschachtel und flacher Zuschnitt neben einer Druckmaschine, einem Arbeitsplan und einem Fertigungsplan.
Bogenaufteilung und Arbeitsfolge bestimmen, wie viel Maschinenzeit ein Auftrag benötigt.

01

Aufgabe

Eine Druckmaschine bearbeitet mehrere Aufträge. Eine größere Auflage oder eine Verzögerung beim Stanzen verschiebt auch die Termine anderer Aufträge. Der Betrieb wertete Schichtberichte bereits in Tabellen aus. I.V.A. untersuchte, wie sich gemeinsame Kapazitäten im Voraus einplanen und Termine anhand des tatsächlichen Fortschritts neu berechnen lassen.

02

Lösung

Ausgangspunkt war der Auftrag. Bei einer Faltschachtel musste etwa feststehen, wie viele Zuschnitte auf einen Druckbogen passen. Der Arbeitsplan beschrieb die Folge der Arbeitsschritte, Material, Maschinen und Zeitbedarf. Auch die Rüstzeit zählte. Bevor die Faltschachtelklebemaschine eine Auflage verarbeiten konnte, musste sie auf die jeweilige Schachtel eingestellt werden.

03

Wie die Disposition eine Verzögerung erkennen sollte

Der Entwurf sah für jeden Arbeitsschritt drei Kontrollzeitpunkte vor. Der erste machte die Disposition auf einen nahenden Termin aufmerksam. Zum zweiten wurde die Fertigmeldung erwartet. Fehlte sie auch beim dritten, erhielt der Vorgang den Status einer Störung. Der tatsächliche Fortschritt sollte bei der Neuplanung anderer Aufträge an derselben Maschine berücksichtigt werden.

04

Ergebnis

Im April 2005 erstellte I.V.A. die technische Spezifikation. Sie beschrieb die Struktur von Auftrag und Arbeitsplan, die Terminplanung, Fortschrittskontrollen und Eingabemasken. Die Oberflächenentwürfe zeigen den Weg von der Bogenaufteilung bis zur Vorgabe für einen einzelnen Arbeitsschritt.

Vom Auftrag zum Arbeitsschritt

Der Arbeitsplan ordnet den Auftrag in den gemeinsamen Fertigungsplan ein. Rückmeldungen aus der Fertigung ermöglichen die Neuplanung der verbleibenden Arbeitsschritte.
Der Arbeitsplan ordnet den Auftrag in den gemeinsamen Fertigungsplan ein. Rückmeldungen aus der Fertigung ermöglichen die Neuplanung der verbleibenden Arbeitsschritte.
Entwurf der Bogenaufteilung für Auftrag 383 mit acht Schachteln pro Bogen.
Entwurf der Bogenaufteilung für Auftrag 383 mit acht Schachteln pro Bogen.
Der Arbeitsplanentwurf enthält Felder für die Dauer eines Arbeitsschritts und seine Kontrollintervalle in Minuten.
Der Arbeitsplanentwurf enthält Felder für die Dauer eines Arbeitsschritts und seine Kontrollintervalle in Minuten.

Projekt in der Chronik

2005

Erstellung einer technischen Spezifikation für ein Informationssystem zur operativen Produktionssteuerung

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